92. Sitzung des Beirates für Stadtteilentwicklung Wilhelmsburg
04. Februar 2026, Bürgerhaus Wilhelmsburg
Beginn 18.30 Uhr, Ende 20.4o Uhr
Tagesordnung
TOP 1: Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkeit
TOP 2: Ergänzungen zur Tagesordnung
TOP 3: Bericht des Vorstandes
TOP 4: Vorstellung neue Revierleitung Polizeikommissariat Wilhelmsburg
TOP 5: Vorstandswahlen
TOP 6: Brainstorming des neuen Beirates zur zukünftigen Beiratsarbeit
TOP 7: Aktuelles aus den Quartieren
TOP 8: Rückmeldungen aus dem Regionalausschuss
TOP 9: Termine / Sonstiges
TOP 1: Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkeit
Herr Holler eröffnet die 92. Sitzung des Beirates für Stadtteilentwicklung Wilhelmsburg, die gleichzeitig die konstituierende Sitzung für die Beiratsperiode 2026 – 2028 bildet. Es sind Vertreterinnen und Vertreter aus neun Quartieren anwesend, damit ist der Beirat beschlussfähig. Ebenso nehmen drei Vertreter von Parteien (GRÜNE, SPD (bis einschließlich TOP 6), CDU) an der Sitzung teil. Herr Holler bedankt sich beim Bürgerhaus Wilhelmsburg für die Bereitstellung der Räumlichkeiten. Anschließend führt Herr Holler bis TOP 5 Vorstandswahlen durch die heutige Sitzung.
TOP 2: Ergänzungen zur Tagesordnung
Zur vorliegenden Tagesordnung gibt es keine Ergänzungen. Auch das Protokoll der Sitzung vom November 2025 wird wie vorliegend verabschiedet.
TOP 3: Bericht des Vorstandes
Herr Holler begrüßt ganz herzlich die neu gewählten Mitglieder und bringt seine Freude auf eine spannende Beiratsperiode 2026 – 2028 zum Ausdruck. Es folgt eine kurze Vorstellungsrunde. Anwesende Neu-Mitglieder sind Frau Julia Niemann (Quartier Georgswerder), Herr Felix Poulheim (Quartier Georgswerder) sowie Frau Nicole Heptner für das Quartier Neue Mitte. Zwei weitere Neu-Mitglieder sind für die heutige Sitzung entschuldigt.
Anschließend skizziert Herr Holler die Aufgaben bzw. Arbeitsweise und Tätigkeitsschwerpunkte des Beirates. Der Beirat für Stadtteilentwicklung Wilhelmsburg ist in 14 Quartiere untergliedert, mit jeweils einer/m Vertreter/in sowie einer/m Stellvertreter/in. Derzeit sind nicht alle Positionen besetzt. Zudem sind jeweils ein/eine Vertreter/in der in der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte vertretenen politischen Parteien im Beirat. Bei Abstimmungen gibt es je Quartier und je politischer Vertretung jeweils eine Stimme.
Themen im Beirat / des Beirates können beispielsweise sein:
- Organisation von Gastvorträgen zu unterschiedlichen Themen.
- Erstellung von Empfehlungen an den Regionalausschuss Wilhelmsburg/Veddel/Kleiner Grasbrook zu allen stadtteilrelevanten Themen. Auf die Nachfrage von Herrn Poulheim erläutert Herr Holler, dass Empfehlungsvorlagen im Vorfeld der Sitzungen an den Vorstand und die Geschäftsstelle übermittelt werden sollten, so dass diese in der Sitzung behandelt werden können. Es besteht aber auch die Möglichkeit, spontan im Rahmen einer Sitzung eine Empfehlung zu einem erörterten Thema einzubringen. Herr Kaya ergänzt und betont, dass Empfehlungen möglichst durch die Quartiersvertretungen selbst formuliert werden sollten und dies nicht dem Vorstand überlassen wird.
- Präsenz im Stadtteil auch außerhalb der Sitzungen sowie Einbringen von Themen aus den Quartieren und Vernetzung von Akteurinnen und Akteuren. Im Zuge dessen verweist Herr Holler auf die Bedeutung einer verstärkten Öffentlichkeitsarbeit durch die Beiratsmitglieder hin, u. a. durch Flyer, Infostände und eine weitere Bekanntmachung des Beirats im Stadtteil. Herr Kaya ergänzt, dass Offenheit für die Themen in den Quartieren sowie die Fähigkeit, mit Menschen in Kontakt zu treten, zentrale Elemente der Beiratsarbeit seien.
- Der Beirat wird durch ein externes Büro unterstützt (Geschäftsstelle), welches u.a. für die Vor- und Nachbereitung der Sitzungen, der Unterstützung der Sitzungsmoderation, den Verfügungsfonds, weite Teile der Öffentlichkeitsarbeit und weitere organisatorische Tätigkeiten verantwortlich ist. Derzeit wird die Geschäftsstelle vom Büro plankontor Stadt und Gesellschaft GmbH ausgeführt.
- Verfügungsfonds: Für 2026 verfügt der Stadtteilbeirat über einen Verfügungsfonds für kleine, in sich abgeschlossene Projekte und Maßnahmen in Höhe von 6.000 Euro durch die Unterstützung der Firmen Nordischen Oelwerke und Aurubis. Herr Holler bedankt sich in diesem Zusammenhang ausdrücklich bei den genannten Firmen. Herr Schöndienst weist darauf hin, dass es noch Restmittel in Höhe von ca. 700 Euro aus 2025 gibt. Derzeit erfolgt die finale Abrechnung.
- Herr Schöndienst weist darauf hin, dass bereits ein Instagram-Account sowie eine Website existieren. Herr Kaya regt an, die Online-Präsenz zu erhöhen und Website sowie Instagram regelmäßiger zu bespielen.
TOP 4: Vorstellung neue Revierleitung Polizeikommissariat Wilhelmsburg
Frau Höxtermann stellt sich in ihrer Funktion als Revierleitung des Polizeikommissariats Wilhelmsburg dem Beirat vor. Sie hat vor der Übernahme der Revierleitung mehrere Stationen im höheren Dienst absolviert und arbeitet nun wieder im Bereich der Schutzpolizei in Wilhelmsburg. Von entscheidender Bedeutung sei es auch für sie als Revierleitung, die Menschen vor Ort kennenzulernen und die Problemlagen entsprechend schneller nachvollziehen zu können.
Ziel sei eine niedrigschwellige Ansprechbarkeit. Telefonisch ist Frau Höxtermann unter der Nummer 040 / 4286 – 54400 erreichbar.
Auf Nachfrage von Herrn Westermeier erläutert Frau Höxtermann, dass auch Verkehrsthemen an sie herangetragen werden könnten. Typische Anliegen seien sog. Elterntaxis oder zu schnelles Fahren vor Schulen; hierzu habe es bereits Sensibilisierungsmaßnahmen gegeben. Schäden an Straßen liegen hingegen in der Zuständigkeit des Landesbetriebes Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) oder bei bezirklichen Straßen in der des Bezirksamtes Hamburg-Mitte, Hinweise würden jedoch selbstverständlich weitergeleitet.
Frau Höxtermann erläutert auf Nachfrage von Frau Lück die aktuellen polizeilichen Schwerpunkte in Wilhelmsburg, die u. a. im Bereich von Diebstahlsdelikten unter Jugendlichen liegen (sog. Abziehdelikte). Ein weiteres aktuelles Thema ist der Cannabiskonsum auch in unmittelbarer Umgebung von Orten, an denen dieser nicht zulässig ist (z.B., Schulen, Kitas etc.). Diese und andere Themen werden auch regelhaft mit den Schulleitungen der Elbinselschulen thematisiert. Weitere Themenfelder seien verschiedene Verkehrsdelikte (Falschparkende sowie abgestellte, abgemeldete Fahrzeuge) sowie eine (überschaubare) Trinkerszene am Stübenplatz bilden weitere Tätigkeitsschwerpunkte des Polizeikommissariats 44.
TOP 5: Vorstandswahlen
Herr Holler erläutert die zu wählenden Positionen sowie den Wahlmodus. Pro Quartier steht eine Stimme zur Verfügung. Herr Schöndienst führt anschließend durch die Vorstandswahlen. Die Wahl erfolgt in offener Abstimmung. Für die einzelnen Positionen gibt es jeweils nur eine/n Kandidaten/in.
Wahl der/des 1. Vorsitzenden
Herr Kaya (Quartier Veringstraße) kandidiert, stellt sich kurz vor und betont das Ziel einer stärkeren Beteiligung im Beirat.
Ergebnis:
Ja- Stimmen: 9 Nein- Stimmen: 0 Ungültig/ Enthaltung: 0
Wahl der/des 1. stellvertretenden Vorsitzenden
Herr Holler (Quartier Schwentnerring) kandidiert, stellt sich kurz vor und nennt als ein Ziel eine Optimierung/Anpassung der Geschäftsordnung.
Ergebnis:
Ja- Stimmen: 8 Nein- Stimmen: 0 Ungültig/ Enthaltung: 1
Wahl der/des 2. stellvertretenden Vorsitzenden
Herr Kuyucu (Quartier Kirchdorf-Süd) kandidiert und stellt sich kurz vor.
Ergebnis:
Ja- Stimmen: 9 Nein- Stimmen: 0 Ungültig/ Enthaltung: 0
Wahl zur/zum Besitzenden
Frau Celik (Quartier Zeidlerstraße/Stenzelring) kandidiert und stellt sich kurz vor.
Ergebnis:
Ja- Stimmen: 9 Nein- Stimmen: 0 Ungültig/ Enthaltung: 0
Wahl zur/zum Besitzenden
Frau Niemann (Quartier Georgswerder) kandidiert und stellt sich kurz vor.
Ergebnis:
Ja- Stimmen: 9 Nein- Stimmen: 0 Ungültig/ Enthaltung: 0
Herr Schöndienst gratuliert dem neuen Vorstand und freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit. Anschließend übernimmt Herr Kaya die Sitzungsleitung.
TOP 6: Brainstorming des neuen Beirates zur zukünftigen Beiratsarbeit
Es findet eine ca. 20-minütige Arbeitsphase (Brainstorming) aller Anwesenden in Kleingruppen zur zukünftigen Beiratsarbeit und möglichen Themenschwerpunkten statt. Die Anwesenden haben die Möglichkeit ihre Ideen, Vorstellungen, Anregungen etc. auf Karten zu schreiben. Anschließend werden je Kleingruppe einzelne Themen kurz benannt und vorgestellt. Im Nachgang der Sitzung wurden die Karten von der Geschäftsstelle ausgewertet und nach Themenbereichen geclustert. Die dargestellte Auflistung gibt keine Priorisierung wieder.
Umwelt, Klima & Freiraum
- Wilder Wald statt Spreehafenviertel
- Wilder Wald erhalten (Klimaerwärmung/Erholung) – Bebauungspläne anpassen
- Wilder Wald erhalten
- Stadtteil fit für den Klimawandel, Flächen für Energiegewinnung
- (Flach-)Dächer zur Energiegewinnung
- Auf Sprinkenhof zugehen wg. Wasserwerk! Verdüsungsgebäude! (zu teuer) u. a.
- „Kulturkanal“ wie geht es weiter am Veringkanal?
- „Vermüllung“ im Reiherstiegviertel Was kann dagegen getan werden?
- Müll (im Stadtteil)
- Wilder Wald
Verkehr & Mobilität
- Was ist mit dem HVV-Hub? (Veddel)
- Buslinie 155 Elbbrücken 154 Berliner Tor – Harburg
- Gesamtverkehrskonzept Wilhelmsburg
- Öffentlicher Nahverkehr / S-Bahn Veddel?
- ÖPNV
- Veloroute
Soziales, Jugend & Zusammenleben
- Raum für Jugendliche
- Raum für ältere Jugendliche → Zwischennutzungen
- Straßensozialarbeit
- Wertschätzender und respektvoller Umgang im Stadtteil
- Obdachlose
Wohnen & bauliche Infrastruktur
- Bezahlbarer Wohnraum
- Bausubstanz – Schimmel / Feuchtigkeit
- Infrastruktur Georgswerder (z. B. Einkaufen)
- Toiletten Veddel
Gesundheit & Versorgung
- Gesundheitsversorgung Krankenhaus / Klinik Fachärzte
- Medizinische Versorgung
- Öffentliche Wasserspender + WCs
- Groß Sand
Kultur, Identität & Stadtteilimage
- (Größere) Kulturveranstaltungen unterstützen
- Zukunft des Künstlerhauses
- Image + Tourismus (Wahrnehmung)
- Hamburg hört nicht an der Norderelbe auf → Stadtpläne! Zeitung
Beiratsarbeit, Organisation & Kommunikation
- mehr Präsenz im Stadtteil
- mehr Außenwirkung (Öffentlichkeit)
- Flyer erneuern
- Instagram Vorstellungsvideo
- E-Mail-Funktionsfach für Fragen aus den Quartieren bewerben
- Mehr Output – weniger Input
- PS „auf die Straße bringen!“
- Vernetzung der Initiativen / polit. Akteur*innen (Übersicht)
- neue Themen + AG z. B. Klima
- Satzungsänderung!
TOP 7: Aktuelles aus den Quartieren
Neubau Bahnbrücken Süderelbe: Ein als Gast an das Sitzung teilnehmendes Mitglied der Initiative Engagierte Wilhelmsburger berichtet über die Planungen der Deutschen Bahn AG, die Bahnbrücken Süderelbe durch Neubauten zu ersetzen. Davon sind sämtliche Brücken für den Fern-, Nah- und Güterverkehr betroffen. Die Maßnahme soll voraussichtlich zum Ende des Jahrzehnts beginnen und ca. eine Dauer von 10 Jahre betragen. Dabei werden 33.000 neue Schwellen, 42.000 Kubikmeter Schotter und 20 Kilometer Gleise verlegt. Für die vier Überbauten werden rund 27.000 Tonnen Stahl benötigt, für die Fundamente rund 50.000 Kubikmeter Beton. Nach Ansicht der Initiative Engagierte Wilhelmsburger bzw. weiterer Bürgerinnen und Bürger werden der Neubau bzw. die Materialzufahrt, die Baustelleneinrichtungsflächen etc. massive Auswirkungen auf die Elbinsel haben. Um die Beeinträchtigungen für den Stadtteil so gering wie möglich zu halten, hat die Initiative einen umfassenden Forderungskatalog aufgestellt. Der Beirat wird um Unterstützung in Form einer Empfehlung an den Regionalausschuss gebeten.
Im Zuge der Erörterung wird vereinbart, dass der Forderungskatalog parallel an die zuständigen Stellen bei der Deutschen Bahn AG geschickt werden soll. Dies erfolgt durch die Geschäftsstelle des Beirates. Herr Holler schlägt des Weiteren vor, eine Vertretung der Deutschen Bahn AG in den Beirat einzuladen.
Beiratsempfehlung 01/2026: DB Neubau der Bahnbrücken Süderelbe, Forderungen aus BürgerInnensicht
Der Beirat für Stadtteilentwicklung Wilhelmsburg unterstützt den Forderungs-Katalog der Initiative Engagierte Wilhelmsburger und regt den Regionalausschuss Wilhelmsburg/Veddel/Kleiner Grasbrook an, sich bei der Deutschen Bahn AG für die Umsetzung der Anregungen / Forderungen der Initiative Engagierte Wilhelmsburger bzgl. des Projektes Ersatzneubau der Bahnbrücken über die Süderelbe einzusetzen.
Forderungs-Katalog
- Die Sicherheit und die Standfestigkeit der Elbdeiche muss unter allen Umständen gewährleistet sein. Wie genau soll das geschehen? Wie werden Deichwacht und Deichvogt einbezogen?
- Wir erwarten Aufklärung darüber, wie und auf welche Weise der Transport der Materialien und Großgeräte erfolgen soll (Wasser, Schiene, Straße). Es geht um 33.000 neue Schwellen, 42.000 Kubikmeter Schotter und 20 Kilometer Gleise, rund 27.000 Tonnen Stahl und circa 50.000 Kubikmeter Beton. Mehr als eine Million Tonnen Erdmasse sollen bewegt werden. Wir fordern die DB dazu auf, ihren Verkehr auf unseren Straßen im Rahmen der Baumaßnahmen, auf das geringstmögliche Maß zu begrenzen. Daneben erwarten wir Auskunft darüber, welche Straßen insbesondere im Bauumfeld in Anspruch genommen werden sollen. Es gilt Verkehrs-chaos auf Wilhelmsburg zu verhindern.
- Wir erwarten von der DB, ein Lärmschutzkonzept vorzulegen. Die das Baufeld umgebenden Siedlungen sollen vor Lärmbelastungen bestmöglich geschützt werden.
- Ein zeitlicher Ablaufplan der Bauphasen muss zur Verfügung gestellt und je nach Baufortschritt aktualisiert werden. Wir erwarten kontinuierliche öffentliche Informations-veranstaltungen.
- Nach unseren Informationen soll es ein Gremium geben, in welchem die Großbauprojekte auf Wilhelmsburg koordiniert werden (zum Beispiel A26-Ost). Wer sitzt für welches Projekt in diesem Gremium und wie kann es angesprochen werden?
- Wir BürgerInnen benötigen einen zentralen Ansprechpartner bei der DB. Für alle Fragen und gegebenenfalls Beschwerden. Auch schon vor Beginn der Maßnahmen!
Über die Empfehlungsvorlage stimmt der Beirat für Stadtteilentwicklung wie folgt ab:
Ja-Stimmen: 20, davon Vertreter:innen aus acht Quartieren und von einer Partei (GRÜNE)
Nein-Stimmen: Keine
Enthaltungen: Zwei, davon eine Quartiersvertreter:innen-Stimme sowie von einer Partei (CDU)
Damit ist die Empfehlung verabschiedet.
TOP 8: Rückmeldungen aus dem Regionalausschuss
- Empfehlungen: Der Beirats-Empfehlung Versorgung mit Trinkwasserspendern in Wilhelmsburg aus 2025 wurde durch den Regionalausschuss Wilhelmsburg/Veddel/Kleiner Grasbrook einstimmig zugestimmt. Die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte hat diesen Beschluss in ihrer Sitzung am 11. Dezember 2025 bestätigt. Herr Holler informiert über die Stellungnahme der zuständigen Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (Sozialbehörde), die besagt, dass das Anliegen grundsätzlich unterstützt wird. Eine kurzfristige Umsetzung zusätzlicher Standorte von Wasserspendern derzeit jedoch nicht schnell erfolgen könne. Aus Sicht von Herrn Holler ist diese Aussage sehr unbefriedigend. Herr Roszak bietet an, nähere Informationen von der Sozialbehörde in Erfahrung zu bringen.
TOP 9: Termine / Sonstiges
Auswirkungen der IBA 2013 auf Wilhelmsburg: Eine Besucherin berichtet über ihre Masterarbeit (Studiengang Stadtplanung, HafenCity Universität) zu den langfristigen Wirkungen der IBA auf Wilhelmsburg und fragt nach möglichen Interviewpartnerinnen und -partnern. U.a. Frau Stolze erklärt sich gerne zu einem Interview bereit.
Hamburg räumt auf!: Herr Kaya informiert, dass am Samstag, 28. Februar 2026 im Zuge von Hamburg räumt auf! der Veringkanal von einer Vielzahl der Anrainerinnen und Anrainer von Müll und Unrat gereinigt werden soll.
Sicherung Verdüsung als Nachbarschaftstreffpunkt: Herr Albrot informiert über den interfraktionellen Antrag (Antrag der GRÜNE-, SPD-, Volt- und CDU-Fraktion und der Fraktion DIE LINKE) in der Sitzung des Regionalausschuss Wilhelmsburg/Veddel/Kleiner Grasbrook am 27. Januar 2026 mit dem Ziel, die Verdüsung als Nachbarschaftstreffpunkt im Inselpark zu ermöglichen. Im Zuge dessen wird auch das Bezirksamt gebeten, sich gegenüber dem Vermieter, der städtischen Sprinkenhof GmbH, dafür einzusetzen, dass die Mietverträge von Wasserwerk und Verdüsung voneinander getrennt werden.
Veranstaltung SOLIDARITÄT MIT DEM WILDEN WALD: Frau Sürücü informiert über die geplante Veranstaltung SOLIDARITÄT MIT DEM WILDEN WALD am Samstag, 30. Mai 2026 von 14.30 bis 20.00 Uhr im Wilden Wald. Mit der Veranstaltung soll auf die bevorstehende Rodung aufmerksam gemacht werden. Es werden verschiedene Waldspiele, Waldführungen und ein musikalisches und künstlerisches Programm (speziell für Kinder) angeboten.
Sitzungen Beirat für Stadtteilentwicklung: Die nächste Sitzung des Beirates findet statt am Mittwoch, 22. April 2026 um 18.30 Uhr. Sobald der Tagungsort feststeht, werden die Beiratsmitglieder und weitere Interessierte informiert.
Protokoll: Michael Schöndienst, plankontor, in Abstimmung mit dem Vorstand des Beirates für Stadtteilentwicklung Wilhelmsburg und dem Regionalbeauftragten im Bezirksamt Hamburg-Mitte.
plankontor Stadt & Gesellschaft GmbH
Michael Schöndienst