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Protokoll

90. Sitzung des Beirates für Stadtteilentwicklung Wilhelmsburg

24. September 2025, Haus der Jugend Wilhelmsburg

Beginn 18.30 Uhr, Ende 20.00 Uhr

Tagesordnung

TOP 1: Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkeit

TOP 2: Ergänzungen zur Tagesordnung

TOP 3: Bericht des Vorstandes

TOP 4: Freizeithaus Kirchdorf-Süd: Vorstellung des neuen Trägers und geplante Angebote

TOP 5: Empfehlungsvorlage – Versorgung mit Trinkwasserspendern in Wilhelmsburg

TOP 6: Neues aus den Quartieren

TOP 7: Rückmeldungen aus dem Bezirksamt

TOP 8: Rückmeldungen aus dem Regionalausschuss

TOP 9: Termine / Sonstiges

 

 

TOP 1: Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkeit

Herr Holler eröffnet die 90. Sitzung des Beirates für Stadtteilentwicklung Wilhelmsburg. Es sind Vertreterinnen und Vertreter aus sieben Quartieren anwesend, damit ist der Beirat beschlussfähig. Ebenso nimmt ein Vertreter einer Partei (CDU) an der Sitzung teil. Herr Holler bedankt sich beim Haus der Jugend Wilhelmsburg für die Bereitstellung der Räumlichkeiten. Anschließend führt Herr Holler durch die heutige Sitzung.

 

TOP 2: Ergänzungen zur Tagesordnung

Zur vorliegenden Tagesordnung für die heutige Sitzung gibt es keine Ergänzungen.

 

TOP 3: Bericht des Vorstandes

Verfügungsfonds Beirat für Stadtteilentwicklung: Herr Holler informiert, dass vor der heutigen Sitzung ein separates Treffen des „Vergabegremiums“ stattfand, um über einen vorliegenden Antrag zu beraten. Das „Vergabegremium“ trifft sich regelhaft vor den Sitzungen, um über Anträge zu entscheiden. Alle Mitglieder sind aufgefordert an den Vergabesitzungen teilzunehmen, zur Beschlussfähigkeit ist die Anwesenheit von mindestens fünf Quartieren erforderlich. Eine separate Einladung erfolgt durch die Geschäftsstelle. Herr Schöndienst berichtet, dass in diesem Jahr noch ca. 1.800 Euro für Projektförderungen zur Verfügung stehen.
Herr Holler weist zusätzlich darauf hin, dass die großzügige Bereitstellung der Verfügungsfonds-Mittel in Höhe von 10.000 Euro durch die Wilhelmsburger Firma Mankiewicz Gebr. & Co. (GmbH & Co. KG) letztmalig in 2025 erfolgt. Alle Beiratsmitglieder sind weiterhin angehalten, alternative Förderquellen – möglichst bis zum Jahresende 2025 – zu finden. Herr Holler schätzt einen jährlichen Verfügungsrahmen von 15.000 Euro als erforderlich ein, um spannende, lokale Projekte angemessen unterstützen zu können. Erste Gespräche wurden durch Herrn Holler und die Geschäftsstelle mit potenziellen, privaten Fördermittelgebern bereits geführt. Die Anwesenden schlagen vor, dbzgl. Kontakt u.a. zu den Firmen Hellmann Logistics und Kühne + Nagel aufzunehmen.
Herr Albrot regt an, eine kurze Präsentation zum Verfügungsfonds zusammenzustellen, mit der leichter auf Firmen als potenzielle Fördermittelgeber zugegangen werden kann. (Nachtrag: Die Präsentation wurde durch die Geschäftsstelle an die Beiratsmitglieder übermittelt.)

Wahlperiode 2026-2028 Beirat für Stadtteilentwicklung: Die aktuelle Wahlperiode des Beirates endet zu Ende 2025. Auch für die derzeitigen Mitglieder ist eine erneute Bewerbung für die kommende Wahlperiode (2026-2028) erforderlich. Die Mitglieder des Beirates werden vom Regionalausschuss Wilhelmsburg/Veddel gewählt und nach Beschluss der Bezirksversammlung eingesetzt. Der Kurz-Bewerbungsbogen wurde durch die Geschäftsstelle übermittelt. Ebenso wurde durch Presseveröffentlichungen (DER NEUE RUF, Wilhelmsburger InselRundblick), auf der Website sowie über den Social-Media-Account (Instagram) des Beirates für die Mitarbeit geworben. Der Eingang der Bewerbungen muss bis spätestens Ende Oktober erfolgen, da die Wahl durch den Regionalausschuss Wilhelmsburg/Veddel voraussichtlich Ende November/Anfang Dezember 2025 erfolgt.
Herr Türker weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass er dem Beirat zukünftig nicht mehr als Bewohner, sondern als Vertreter der SPD angehören wird.

 

TOP 4: Freizeithaus Kirchdorf-Süd: Vorstellung des neuen Trägers und geplante Angebote

Frau Oelmann, Leiterin des Freizeithauses Kirchdorf-Süd und Herr Szigeti, verantwortlich für den Bereich Zuwanderung und Wohnungslose beim Arbeiter-Samariter-Bund, stellen den neunen Träger und geplante Angebote vor:

Zu den Informationen von Frau Oelmann und Herrn Szigeti gibt es folgende Anmerkungen/ Nachfragen:

 

TOP 5: Empfehlungsvorlage – Versorgung mit Trinkwasserspendern in Wilhelmsburg

Die Anwesenden erörtern die mit der Einladung zur Sitzung verschickte Empfehlungsvorlage.

Beiratsempfehlung 5/2025: Versorgung mit Trinkwasserspendern in Wilhelmsburg

Wilhelmsburg ist und bleibt ein Stadtteil, welcher stätig an neuen Bewohner:innen dazu gewinnt. Mit annähernd 55.000 Einwohner:innen ist der Stadtteil bereits jetzt deutlich dichter besiedelt als viele andere Stadtteile in Hamburg. Bei Realisierung aller neu geplanten Wohngebiete könnte die Einwohner:innenzahl auf bis zu 70.000 Personen steigen. Aktuell befinden sich nur zwei öffentliche Wasserspender im gesamten Stadtteil. Diese sind im Inselpark, sowie auf dem Stübenplatz. Auf eine Nachfrage bei der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) gibt diese an, dass keine weiteren Wasserspender auf Grund der aktuell zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel geplant sind. Obwohl ein Ausbau des Angebots im Stadtgebiet Bestandteil des Hitzeaktionsplans (siehe Anhang) der Hansestadt Hamburg ist. Der Stadtteilbeirat sieht hier ein Defizit im Bedarf der in Wilhelmsburg lebenden Menschen. Eine unzureichende Versorgung kann durch ansteigende Hitze zu medizinischen Notfällen führen. Auch hier wird der Stadtteil nicht hinreichend auf seine stetig steigende Einwohner:innenzahl, sowie mit seinen zahlreichen vulnerablen Bewohnenden, gesehen, bzw. berücksichtigt.

Der Stadtteilbeirat Wilhelmsburg empfiehlt dem Regionalausschuss Wilhelmsburg/Veddel daher, sich bei der Behörde für Gesundheit, Soziales und Integration für eine Prüfung, Planung und Umsetzung weiterer Wasserspender im Stadtteil einzusetzen. Der Beirat schlägt vor die Standorte Karl-Arnold-Ring / Marktplatz Kirchdorf-Süd sowie Energiebunker / Spielplatz Rotenhäuser Feld prioritär zu prüfen. Ebenso sollte prioritär der vorhandene Anschluss im Bereich der Skatebahn im Inselpark auf Reaktivierung geprüft werden. Weitere geeignete Standorte aus Sicht des Beirates sind am Berta-Kröger-Platz, Quartiersplatz Georgswerder Kirchenwiesen, Weimarer Straße auf Höhe Nummer 85 / 87 sowie im Bereich Moorwerder.

Über die Empfehlungsvorlage stimmt der Beirat für Stadtteilentwicklung wie folgt ab:

28 Ja-Stimmen, davon 7 Beiratsmitglieder und Vertreter:innen von 1 Partei (CDU)

Keine Enthaltungen

Keine Gegenstimme

Damit ist die Empfehlung verabschiedet.

 

TOP 6: Neues aus den Quartieren

SoliBox am Veringhof 7: Ein Vertreter der Initiative Solibox-Orgagruppe stellt das Projekt Solibox in der Straße Am Veringhof 7 und die Initiative kurz vor. Die Solibox Am Veringhof 7 wurde im Dezember 2021 eröffnet. Sie steht bei den Veringhöfen vor dem Gelände der Zinnwerke gegenüber des Edeka-Marktes. Die Solibox / Tauschbox dient dazu, dass die Nachbarschaft schnell, unkompliziert und kostenlos gut erhaltene Sachen/Dinge tauschen und darüber in nachbarschaftlichen Austausch treten kann. Die Solibox-Orgagruppe (die sich ebenfalls für die Solibox beim Spielehaus im Bunkerpark verantwortlich fühlt) ist eine offene Gruppe von Menschen aus Wilhelmsburg, die sich für die Box und das Umfeld verantwortlich fühlen, dieses regelmäßig aufräumen und sauber halten. Die Gruppe trifft sich regelmäßig jeden dritten Freitag zum Plenum und bespricht Organisatorisches rund um die beiden Boxen. Das Plenum ist öffentlich, weitere Interessierte immer willkommen. Die Kontaktaufnahme erfolgt am besten per Telegram https://t.me/+tglWRS4Rmz1lOTlk.

Verkehrssituation Quartier Am Inselpark: Frau Stolze weist darauf hin, dass die Verkehrssituation für die Anwohnerinnen und Anwohner des Quartiers Am Inselpark aufgrund von verstärktem Parkplatzsuchverkehr und oftmals einer deutlichen Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit (insbesondere während publikumswirksamer Veranstaltungen im Inselpark) zunehmend belastender wird. Es wird angeregt, dbzgl. direkt den Kontakt mit dem PK 44 aufzunehmen.

Berichte zum Verfügungsfonds: Herr Schenk regt an, dass über aus Mitteln des Verfügungsfonds geförderte Projekte zukünftig in loser Abfolge nach Umsetzung im Beirat berichtet wird.

Weihnachtsessen Tafel Wilhelmsburg: Herr Schenk informiert, dass für das jährliche Weihnachtsessen für bedürftige Menschen der Wilhelmsburger Tafel das Essen bisher durch die Küche des Krankenhauses Groß Sand bereitgestellt wurde. Diese Möglichkeit besteht ab diesem Jahr nicht mehr. Um das von jährlich mehreren Hundert Menschen genutzte Angebote weiterhin durchführen zu können, ist die Tafel Wilhelmsburg auf einen anderen Essenslieferanten angewiesen. Die Anwesenden schlagen eine Kontaktaufnahme zu den Anbietern AlsterFood, Rebional, Rauhes Haus und zur Gewerbeschule vor.

Versiegelung (privater) Fläche: Frau Sauer kritisiert, dass bei Neubauten oftmals mehr als die (vermutlich) zulässige Anzahl an Grundstücksfläche versiegelt werde.

 

TOP 7: Rückmeldungen aus dem Bezirksamt

In der kommenden Sitzung des Stadtteilbeirates wird Herr Rietz anlassbezogen Rückmeldungen aus dem Bezirksamt übermitteln.

 

TOP 8: Rückmeldungen aus dem Regionalausschuss

Herr Albrot informiert die Anwesenden zu nachfolgenden Themen:

 

TOP 9: Termine / Sonstiges

Weihnachtsfeier Beirat für Stadtteilentwicklung: Über eine Doodle-Abfrage durch die Geschäftsstelle wird ein Termin für eine Weihnachtsfeier des Beirates abgestimmt.

November-Sitzung Beirat für Stadtteilentwicklung: Die nächste Sitzung des Beirates findet   am 26. November um 18.30 Uhr statt (der Ort steht noch nicht fest). Die Mitglieder und weitere Interessierte erhalten ca. zwei Wochen vorher eine gesonderte Einladung und ggf. weitere Sitzungsunterlagen.

 

Protokoll: Michael Schöndienst, plankontor, in Abstimmung mit dem Vorstand des Beirates für Stadtteilentwicklung Wilhelmsburg und dem Regionalbeauftragten im Bezirksamt Hamburg-Mitte.

plankontor Stadt & Gesellschaft GmbH

Michael Schöndienst